25.03.2019

 

Treffen der neuen „Bundesarbeitsgemeinschaft Positive Peer Culture“ in Creglingen

 

Am 25. März 2019 trafen sich Vertreter*innen und Protagonisten einer Positive Peer Culture im CJD Creglingen / Projekt Chance,  um miteinander über Möglichkeiten der Verbreitung des Ansatzes von PPC, sowie einer gemeinsamen Vorgehensweise und Aufstellung des ehemaligen Netzwerkes  nachzudenken.

Die anwesenden Vertreter aus unterschiedlichen Bundesländern beschlossen einstimmig zukünftig als Bundesarbeitsgemeinschaft Positive Peer Culture (BAG PPC) aufzutreten. 

Die BAG PPC soll der Förderung und Verbreitung von PPC und RAP und der damit verbundenen Themen dienen.

 

Ein wichtiger Baustein hierzu werden die Fachtage unter dem gemeinsamen Titel

„Was läuft hier anders? – Die positive Kraft der Peers!“

sein, die mit Larry Brendtro, vom 4. bis 11. November in verschiedenen Regionen Deutschlands stattfinden.  

Geplant sind Fachtage der Diakonie Rummelsberg in Schwarzenbruck, Stiftung Loher Nocken in Ennepetal, Via Nobis in Schloss Dilborn sowie Augustinusheim Ettlingen und Projekt Chance in Creglingen.  Weitere Interessenten sind im Gespräch.

Zu Inhalten, genauen Terminen und Veranstaltungsorten wird die BAG PPC via Flyer und Homepage noch detailliert informieren.

Zur Durchführung von Fortbildungsangeboten wie z.B. RAP-Kursen (Respekt als Antwort und Prinzip) sowie PPC-Trainerkursen wurden Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen besprochen.

Eine Überarbeitung der Inhalte des PPC–Trainerkurses und eine eventuelle Aufteilung in Grund- und Aufbaukurs, soll im September in Mainz, unter der Beteiligung von verschiedenen Expert*innen erarbeitet werden.

Weitere Optionen, konkrete Vorschläge zur Öffentlichkeitsarbeit und gemeinsame Auftritte bei zielgruppenrelevanten Messen und Fachtagen wurden besprochen und konkrete Schritte vereinbart.

Nach einem sehr produktiven und angenehmen Miteinander wird sich die BAG PPC bei ihrem nächsten Treffen in Seehaus mit den zahlreichen Vorschlägen und Ideen weiter befassen.  

 

 

11.06.2018

 

Neues von PPC Germany - Treffen in Seehaus/Leonberg

 

Der ehemalige Trägerkreis PPC Germany hat sich neu konstituiert.

Viele Einrichtungen und Mitarbeitende haben seit den 90er Jahren Impulse zum Konzept einer Positive Peer Culture in Deutschland aufgegriffen und umgesetzt.  In Schulungen, Fachtagen, Trainerausbildungen usw. konnten Mitarbeitende sich mit wichtigen Faktoren und Grundbedingungen zum Aufbau einer positiven Kultur unter jungen Menschen vertraut machen und Impulse für die eigene Arbeit gewinnen. Neben einigen modellhaften Einrichtungen, werden zunehmend auch Bausteine in Schulen und Einrichtungen verwirklicht, oder sind Bestandteil von Ausbildungsinhalten an Universität bzw. Fachschulen.

Die Faszination und Begeisterung für den Ansatz einer Positive Peer Culture wird weiterhin von vielen Mitgliedern des früheren Trägerkreises sowie mittlerweile einer Reihe weiterer engagierter Interessenten geteilt.

Deshalb wurde in den letzten beiden Treffen gemeinsam beschlossen, die Impulse zur Verbreitung dieses Ansatzes und seiner verwandten Themen des Circle of Courage oder des Curriculums „Respekt als Antwort und Prinzip“ weiter zu führen, sowie Struktur und Grundlagen einer verbindlichen Zusammenarbeit festzulegen.

Am 11. Juni wurde daher als neue Organisationsform eine „Arbeitsgemeinschaft Positive Peer Culture“ beschlossen und Ziele für die weitere Arbeit benannt. 

·       Durchführung von Fallbesprechungen, Kollegiale Beratung

·       Austausch zu Inhalten und Netzwerkpartnern

·       Weiterverbreitung des PPC Gedankens

·       Ausbildung von Mitarbeitenden: Fort- und Weiterbildung, Coaching, Fachtage, Ideenwerkstatt

·       Implementierung von PPC in Einrichtungen, Schulen und Institutionen

·       Mitarbeitende mitnehmen/Organisationsentwicklung

·       PPC Veröffentlichungen

·       PPC Weiterentwicklung

·       Vermittlung von PPC Beratern

·       Entwicklungen rund um den Circle of Courage und „Respekt als Antwort und Prinzip“

 

Die Homepage PPC Germany wird entsprechend den Ergebnissen des Treffens neu gestaltet und soll als Plattform zu Verwirklichung der genannten Ziele beitragen. Über Inhalte einer möglichen Satzung und Form der Mitgliedschaft soll - neben anderen Themen - noch beraten werden.

Die Arbeitsgemeinschaft hofft mit diesem Schritt vermehrt Ressourcen, für bereits bestehende oder auch zu etablierende Prozesse einer förderlichen Kultur,  zur Verfügung stellen zu können.

Bei Interesse an einer Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft bitten wir darum, sich an bereits bekannte und/oder auf der Homepage genannte Ansprechpartner der Arbeitsgemeinschaft zu wenden.